Celsius(°C):
Als Fixpunkte für die Celsiusskala wurden sowohl der Gefrier- als auch der Siedepunkt von Wasser bei Normaldruck (1013,25 hPa) verwendet. Der Gefrierpunkt wird bei 0 Grad Celsius angesetzt, der Siedepunkt bei 100 Grad Celsius. Der Rest der Skala wurde in 100 gleichgroße Schritte unterteilt. Die Skala entstand 1742, wurde von Anders Celsius entwickelt und ist heute weltweit verbreitet.
Fahrenheit(°F):
Der Nullpunkt der Fahrenheitskala wurde von Daniel Gabriel Fahrenheit auf die Temperatur der kältesten Tage in seiner Heimatstadt Danzig gesetzt. Diese Temperatur betrug -17,8 Grad. Als zweiten Fixpunkt wählte Fahrenheit 1714 den Gefrierpunkt von Wasser und legen diesen Wert bei 32 Grad Fahrenheit fest. Als dritten Punkt legte er die Körpertemperatur eines gesunden Menschen bei 96 Grad fest. Nachdem diese Werte im Nachhinein nicht mehr reproduzierbar waren, wurden 2 neuen Fixpunkte 32 Grad am Gefrierpunkt und 212 Grad beim Siedepunkt festgelegt. Damit beträgt die normale Temperatur eines gesunden Menschen 98,5 Grad Fahrenheit.
Kelvin(K):
1954 wurde die Kelvinskala als SI Einheit definiert. Dabei wurde der Nullpunkt der Kelvinskala bei -273,15 °C, also 0 K festgelegt. Als Zweiter Fixpunkt wurde der Tripelpunkt des Wassers bei 0,01 °C festgelegt. 0°C entspricht somit 273 K.
Reaumur(°R):
Die Reaumur-Skala wurde 1730 vom französischen Naturforscher René de Réaumur festgelegt. Die Fixpunkte der Skala sind der Schmelzpunkt von Wasser bei 0°Ré und der Siedepunkt von Wasser bei 80°Ré. Der Reste der Skala wurde in 80 Teile unterteilt. Die Reaumur-Skala ist allerdings keine genaue Skala, da sie auf der Ausdehnung von Ethanol beruht, welches allerdings keine lineare Ausdehnung besitzt.
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